Heimseelsorge (Spezialseelsorge)
- Thema:
- Seelsorge
- Erstellt am
- 01.09.2026
- Autor:
- Tatjana Carpino Satz
Heimseelsorge (Spezialseelsorge)
Am 27. August 2026 lud unser PVO-Vorstand Matthias Hügli ein.
Wir baten ihn, uns Pfarrpersonen aufzuzeigen, was neu bei der Spezialpfarrstelle für Heimseelsorge gilt und unsere Fragen zu beantworten.
Er verwies auf die Webseite von Heimseelsorge Bern, wo man sehr viel Hilfe und Informationen finden könne.
Hier ist sie:
www.heimseelsorgebern.ch
Take-Away der Sitzung, Sorgen, Fragen und ProblemfelderNach oben ↑
- Die Lage ist komplex, hat viel Potential für Missverständnisse und Reibungen, aber wenn man sich von Beginn an klar wird, wer welche Zuständigkeiten und Kompetenzen hat und was mit welchen Stellenprozenten abgedeckt ist, dann kann es auch gut klappen.
- Es sind viele Player mit diversen Anliegen und Erwartungen involviert: Ortspfarramt, Spiritual-Care-Seelsorgende, Kirchgemeinderat, IKK, RefBejuso, Heimleitungen, die Gemeinde, und die, welche ein Heim bewohnen oder darin arbeiten.
- Ferner kursieren teilweise Informationen die einander teilweise oder ganz widersprechen, was uns ja bewogen hatte, dieses Gespräch für den PVO anzubieten.
- Die Finanzierung, wird aktuell nur von den katholischen und reformierten Kirchen getragen, obwohl die kleineren anerkannten Religionsgemeinschaften, Christkatholiken und jüdische Gemeinden, auch zur Interkonfessionellen Konferenz IKK gehören.
- Es kommt vor, dass in mehrheitlich von Reformierten bewohnten Heimen ein katholischer Amtsinhaber arbeitet und umgekehrt.
Es wird sich in ein paar Jahren zeigen, was gut funktioniert und was noch Klärungs- oder Anpassungsbedarf hat. Sicher wird es eine Herausforderung bleiben, zwei "Hüte" zu tragen, wenn man das Heim betritt, wo man das Ortspfarramt innehat aber auch vom Heim einen überreligiösen Auftrag hat.
Blogeintrag: TC
Autor: Tatjana Carpino Satz